Process Engine – Prozesse steuern. Entscheidungen ausführen.

End-to-End-Prozesse zuverlässig steuern
Die Process Engine orchestriert fachliche Abläufe vom Eingang eines Vorgangs bis zum Ergebnis. Sie sorgt dafür, dass Regeln konsistent angewendet, Systeme sauber eingebunden und Prozesse transparent ausgeführt werden.
Problem: Prozesse sind digital – aber nicht durchgängig steuerbar
Viele Prozesse sind heute teilautomatisiert. Einzelne Etappen folgen vordefinierten Workflows, die Systeme agieren im Verbund und die Steuerung erfolgt über feste Regelbasen.
Was häufig fehlt, ist die zentrale Steuerung des Gesamtprozesses.
Entscheidungslogiken sind über Anwendungen verteilt, Ausnahmefälle unterbrechen den Ablauf und der Status eines Vorgangs ist nur mit Aufwand nachvollziehbar. Dadurch entstehen Medienbrüche, manuelle Eingriffe und lange Durchlaufzeiten – trotz Digitalisierung.
Typische Herausforderungen in der Praxis:
- Verteilte Entscheidungslogik
Regeln stecken in Fachanwendungen, Skripten oder Köpfen – nicht im Prozess. - Brüche bei Ausnahmen
Sonderfälle stoppen die Automatisierung und erfordern manuelle Übergaben. - Geringe End-to-End-Transparenz
Durchlaufzeiten, Quoten und Engpässe sind schwer messbar.
Automatisierung bleibt Stückwerk, solange Prozesse nicht Ende-zu-Ende steuerbar sind – und Entscheidungen nicht zentral ausgeführt werden.



Erfahre was die Process Engine leistet
So funktioniert die Process Engine
1. Prozesse modellieren
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Fachliche Abläufe werden explizit modelliert – vom Start eines Vorgangs bis zum Ergebnis.
Dabei werden sowohl Standardpfade als auch Ausnahmen von Anfang an berücksichtigt, sodass Prozesse stabil bleiben und nicht bei Sonderfällen abbrechen.
2. Vorgänge auslösen und einordnen
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Jeder Prozess startet mit einem Ereignis – etwa einer Anfrage, einem Dokument oder einem System-Trigger.
Die Process Engine ordnet den Vorgang fachlich ein und startet den passenden Ablauf mit dem richtigen Kontext.
3. Entscheidungen zentral ausführen
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Fachliche Regeln und Entscheidungslogiken werden zentral definiert und im Prozess ausgeführt.
So entstehen konsistente Ergebnisse, unabhängig davon, über welchen Kanal oder in welchem System ein Vorgang gestartet wurde.
4. Systeme und Services orchestrieren
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Die Process Engine koordiniert die beteiligten Fachsysteme, Services und Aufgaben.
Sie stellt sicher, dass Schritte in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden und alle notwendigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sind.
5. Ausnahmen steuern und Prozesse fortsetzen
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Nicht jeder Vorgang lässt sich vollständig automatisieren.
Die Process Engine erkennt Ausnahmen, führt sie gezielt in manuelle Klärung und integriert sie anschließend nahtlos zurück in den automatisierten Ablauf.
6. Prozesse überwachen und steuern
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Während der Ausführung sorgt die Process Engine für Transparenz.
Status, Durchlaufzeiten und Automatisierungsquoten werden sichtbar und bilden die Grundlage für gezielte Optimierung und Steuerung.

Die Process Engine sorgt dafür, dass Prozesse nicht nur angestoßen, sondern durchgängig gesteuert werden.
Sie stellt sicher, dass Entscheidungen konsistent getroffen und Abläufe Ende-zu-Ende ausgeführt werden – auch bei Ausnahmen und wachsender Komplexität.
Steuerbarkeit als Voraussetzung für Automatisierung.
Warum die Process Engine so mächtig ist
Die Process Engine entfaltet ihre Wirkung nicht durch ein einzelnes Tool oder eine Methode, sondern durch das Zusammenspiel aus klarer Struktur, fachlicher Modellierung und pragmatischer Umsetzung.
Wir folgen dabei einem Ansatz, der sich in zahlreichen Automatisierungsvorhaben bewährt hat.
End-to-End-Denken statt Einzelschritt-Optimierung
Prozesse werden konsequent vom Ergebnis her modelliert.
Der Fokus liegt auf dem vollständigen Ablauf – inklusive Entscheidungen, Ausnahmen und Rückkopplungen – und nicht auf isolierten Tätigkeiten.
Fachlichkeit explizit und nachvollziehbar abgebildet
Regeln und Entscheidungslogiken werden bewusst modelliert statt im Code versteckt.
So bleiben Prozesse verständlich, änderbar und auditierbar – auch für Fachbereiche und Governance-Funktionen.
Orchestrierung statt Ersatz bestehender Systeme
Die Process Engine ergänzt bestehende Fachanwendungen als zentraler Steuerungslayer.
Automatisierung entsteht durch Verbindung und Koordination – nicht durch den Austausch gewachsener Systeme.
Steuerbarkeit und Skalierbarkeit als Designprinzip
Transparenz über Durchlaufzeiten, Quoten und Engpässe ist integraler Bestandteil.
Gleichzeitig lassen sich Prozesse und Entscheidungslogiken wiederverwenden, sodass Automatisierung strukturiert und nachhaltig skaliert.
Teil von HyOS
Als Steuerungsbaustein von HyOS sorgt die Process Engine dafür, dass Abläufe durchgängig orchestriert und Entscheidungen konsistent ausgeführt werden.
Im Zusammenspiel mit Data Engine und Communication Engine wird daraus echte End-to-End-Automatisierung – stabil, skalierbar und wirksam.
Kurz gesagt
Die Process Engine macht Prozesse steuerbar.
Sie schafft die Grundlage für stabile End-to-End-Automatisierung – auch bei Ausnahmen.
Typische Einsatzszenarien für die Process Engine
Die Process Engine entfaltet ihren größten Nutzen in Prozessen mit hohem Volumen, klarer Fachlogik und wiederkehrenden Entscheidungsmustern.
Überall dort, wo Abläufe stabil laufen sollen – auch bei Ausnahmen – schafft sie die Grundlage für durchgängige Automatisierung.
Typische Einsatzszenarien:
- Schadenbearbeitung
Vom Eingang einer Rechnung oder Schadenmeldung bis zur Entscheidung über Auszahlung oder Rückfrage steuert die Process Engine den gesamten Ablauf.
Regeln, Prüfungen und Systemaufrufe greifen ineinander, Ausnahmen werden gezielt behandelt und der Prozess anschließend fortgesetzt. - Vertragsänderungen und Kündigungen
Adress-, Bankdaten- oder Tarifänderungen folgen einem klaren Prozess mit definierten Entscheidungspunkten.
Die Process Engine stellt sicher, dass Änderungen konsistent umgesetzt und fachliche Regeln zuverlässig angewendet werden. - Vermittler- und Partneranfragen
Anfragen von Maklern oder Partnern werden automatisch eingeordnet, geprüft und weiterverarbeitet.
Entscheidungen erfolgen entlang definierter Regeln, Rückmeldungen zeitnah und nachvollziehbar. - Kundenservice- und Bestandsprozesse
Standardisierte Serviceanliegen wie Auskunftsersuchen, Policenkopien oder Statusabfragen lassen sich Ende-zu-Ende steuern.
Manuelle Eingriffe beschränken sich auf echte Sonderfälle. - Finanz- und Abrechnungsprozesse
Auch in Finance-nahen Prozessen – etwa bei Beitragsprüfungen, Rückständen oder Zahlungsnachweisen – sorgt die Process Engine für klare Abläufe, definierte Entscheidungen und transparente Steuerung.
Die Process Engine eignet sich besonders für Prozesse, die häufig auftreten, fachlich klar sind – und trotzdem Ausnahmen sauber beherrschen müssen.
Bist du ready für steuerbare Prozesse?

Automatisierung endet nicht bei einzelnen Schritten. Sie beginnt dort, wo Prozesse durchgängig gesteuert, Entscheidungen konsistent ausgeführt und Ausnahmen kontrolliert integriert werden. Mit der Process Engine schaffen Sie die Grundlage für stabile End-to-End-Automatisierung – eingebettet in das HyOS und abgestimmt auf Ihre bestehende Systemlandschaft. Ob erster MVP oder Ausbau bestehender Automatisierung: Wir unterstützen Sie dabei, Prozesse so aufzusetzen, dass sie heute funktionieren – und morgen skalieren.
Melanie Holder
Chief Sales Officer
cross magazine
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